Indian Summer

Künstlerin Christin Lutze - Ausstellung vom 21.10.2014 bis 28.11.2014

Frau Lutze präsentierte Ihre Werke unter dem Titel "Indian Summer".
Ihr künstlerisches Konzept beschreibt Frau Lutze mit folgenden Worten:

Ich suche in meinen gemalten Bildarchitekturen, deren konstituierende Kraft der Raum ist, nach
der Balance zwischen rationalen, surrealen und emotionalen Elementen. Mein Ziel bleibt die
Zusammenführung funktionaler, konstruktiver und geistiger Momente der Malerei. Gegenüber der anregenden realen Wirklichkeit des von Menschen bewohnten Raums baue ich in meinen Bildern eine eigene Infrastruktur, in der die Figur Mensch unsichtbar bleibt. Es geht zuallererst und fast immer um
flächen- und raumbildenden Einsatz der Farbe. Meine erdachten Architekturen und Räume haben sich von deren Bewohnern abstrahiert und emanzipiert – Zeichen eigener Identität. Ich spanne einen Bogen zwischen Wirklichkeit und Utopie, zwischen realer Existenz und ideellem Auftrieb, ohne dabei in die eine oder andere Richtung zu überziehen. Meine Malerei erlebt man als eine von Avantgarde beflügelte Phantasie warmer, lichterfüllter Architektur und Landschaft. In der Ausführung meiner Bildgedanken bleibe ich bei respektvoller Distanz der Beobachtung, ohne Redundantes und Detailverliebtheit, die die Botschaft des Gemäldes zerreden würden. Den Eitempera- und Ölarbeiten liegt eine immanente Ruhe und sammelnde Kraft zugrunde. Man empfindet sie, wenn man unterwegs ist, die Gedanken wandern lässt, um Gewissheit zu finden oder Neues zu entdecken. Dann kommt man vielleicht an einen Punkt, den man sich heranzoomt und entscheidet, ob man ihn näher ergründen und festhalten will, mit eigener Bedeutung aufladen.